© Hans-Michael Hackenberg |
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Damaskus, schon in den Kreuzrittergeschichten meiner Kindheit tauchte diese Stadt auf. Damals schon habe ich beschlossen, diese Stadt einmal zu besuchen. Inzwischen waren es etliche Besuche, und dennoch kenne ich diese Stadt nicht, höchstens ein paar wenige Ecken. Ich glaube, um so eine Stadt kennen zu lernen, muss man dort wohnen, täglich erneut in den höllischen Trubel eintauchen, sich von ihm tragen lassen, bis man irgendwann gegen abend erschöpft wieder ausgespuckt wird. Doch dafür bin ich nicht gemacht. Meine Besuche dort waren immer nur kurz, mehr oder weniger zielgerichtet. Natürlich hat mir der Suq gefallen, auf dem man ausgesprochen günstig Edelstahl-Geschirr einkaufen kann, Souvenirs, die im täglichen Leben einsetzbar sind. Natürlich faszinierten mich das Archäologische Museum, die Omaijadenmosche, die alten Kirchen und die alten privaten Paläste. Aber trotz aller Eindrücke, welche die vielen Sehenswürdigkeiten hinterließen, war ich immer froh, die Stadt bald wieder hinter mir zu lassen. Das Leben dort ist mir einfach zu hektisch..























