Also landschaftlich gibt es nichts an Kreta auszusetzen. Man findet wirklich noch genügend ursprüngliche Flecken, wilde Schluchten, stille Badebuchten, und für Kultursuchende jede Menge Ruinen, uralte Kirchen und schöne Museen. "Wandern auf Kreta" scheint sowas wie ein Volkssport für fitness heischende Mitteleuropäer geworden zu sein. Ist ja auch kein Wunder bei der Vielzahl toll ausgeschilderter Wanderwege. Ja, man trifft sie wirklich überall, nicht nur in der Samaria-Schlucht, die klassischen Wandersleute in ihren schweißgefüllten Offroadschuhen, sich schwer auf die neuesten Nordic Walking-Stöcke stützend. Und man darf sich nicht wundern, wenn man auf dem Weg durch die Schlucht nach Lissos plötzlich in breitestem Schwäbisch begrüßt wird. Warum jedoch an jeder landschaftlich einigermaßen schönen Ecke - und ist sie noch so abgelegen - unbedingt ein Kafeion oder eine Taverne stehen muss, werde ich wahrscheinlich nie begreifen, zumal die meisten über die längste Zeit des Jahres ohnehin leer stehen. Aber nun, Start der Rundreise am besten mit Bild 1 aus der Kreta 1 - Übersicht.





























